Mein Connichi 2014 Samstag

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Am Samstag wurde ich von meiner Freundin zur Connichi geschleppt. Anfangs war ich nicht so begeistert davon (das Geld könnte man anders viel besser gebrauchen), aber im Laufe des Tages hat sich das dann doch gebessert. Bilder habe ich leider keine, mein Handy war relativ schnell leer. D:

Anfangen tat es damit, dass ich nach einer guten Stunde Schlaf bereits wieder aus dem Bett gerissen wurde: in 10 Minuten müssen wir los, denn um 04:25 komme schon unsere Bahn. 04:25! Was tut man nicht alles für die liebe Freundin. Am Ende durften wir dann den Weg zur Bahn joggen und haben sie dennoch verpasst. So direkt vor der Nase fuhr sie uns weg. Den Zug am Bahnhof kriegten wir dann glücklicherweise doch noch gerade so.

Um kurz nach 6 waren wir dann also in Kassel. Nachdem wir etwa eine Stunde zwischen Hauptbahnhof und Scheidemannplatz hin und hergelaufen sind, auf der Suche nach einer Tram zur Connichi, kam ich irgendwann auf die Idee mit dem Handy nach dem richten Weg zu schauen.

Die Warteschlange

Irgendwann hatten wir es dann geschafft zur Connichi zu kommen und wurden mit einer schon nicht sehr kurzen Warteschlange begrüßt. Und dabei war es noch über eine Stunde bis zum Ticketverkauf!

Nachdem wir uns dann die Zeit in der Schlange irgendwie vertrieben haben, kamen wir tatsächlich mal rein und konnten Tickets kaufen. Weiter ins Gebäude kamen wir dennoch nicht, denn zum Einlass dauerte es noch eine Stunde, woraufhin wir uns am Nebeneingang erst mal zum Frühstücken niedergelassen haben. Dort trafen wir auch den IMO bisher authentischen Doctor Who Cosplayer den ich bisher irgendwo gesehen habe. In der Miniaturansicht gerade würde ich ihn glatt für einen jungen David Tennant halten.

Wir sind drin, auf zu Sanada Asami!

Nachdem wir endlich rein durften und uns kurz darauf mit Nipah und alex trafen, sind wir auch schon zu unserem ersten Panel. Da wir nichts vor hatten sind wir den beiden einfach zu Sanada Asami, der Synchronsprecherin von Charakteren wie Sawako Yamanaka, Kurumi Tokisaki oder auch Vita. In der Warteschlange vor dem Panel hatte ich auch meinen ersten “Zum Greifen nah” Moment, als da direkt vor uns TMSIDR, JimmPantsu und DJ Knux standen, denn gerade von DJ Knux habe ich schon vor vielen Jahren gelesen und nun zum ersten Mal getroffen.

Im Panel selbst kam Frau Asami sehr sympathisch rüber. Sie hat alle Fragen so gut es ging beantwortet und auch eine kleine Darbietung ihrer Künste gegeben. Dazu haben wir auch einiges über die Synchronsprecherarbeit in Japan erfahren. So müssen sich Synchronsprecher auf jede Rolle die sie sprechen möchten bewerben und werden daraufhin gecastet. Wenn sie die Rolle dann bekommen, stehen sie mit allen anderen Sprechern gemeinsam in der Kabine und sprechen die Folgen ein. Das können dann auch schon mal bis zum 30 Leute sein, die sich drei Mikrofone teilen.Zum Schluss konnte man dann noch ihre CD kaufen um diese von ihr signieren zu lassen, in die echten Drehbücher von K-ON, Rozen Maiden und Di Gi Charat reinschauen und ein Foto mit ihr machen lassen.Was jetzt?!

Danach wollten wir der Podiumsdiskussion von TMSIDR und JimmPantsu zum Thema “Japandub gegen Germandub” beiwohnen, allerdings haben das Nico und alex irgendwie nicht mitbekommen und wir haben uns im Gedränge verloren.

Die Podiumsdiskussion war sehr interessant, vor allem auch weil ein Vertreter von Kazé mit dabei war. Unter anderem war Thema, weshalb nicht mehr Sub-only Releases in Deutschland kommen, wo ich ganz nebensächlich erfuhr, dass die zweite Staffel von Haruhi in Deutschland raus gekommen ist. Ich hätte gerne noch mit dem Einwurf, dass man so etwas auch entsprechend weiter bewerben muss als die eigenen Facebook und Twitterkanäle, aber es standen schon zu viele Leute vorne.

Auf zu den Händlern!

Nachdem die Diskussion aus Zeitgründen beendet werden musste, machten wir uns auf zum Händlerraum, wo auch alex und Nico plötzlich wieder neben uns auftauchten. Kurz darauf hat alex sich allerdings auf den Weg zum Trigger Q&A gemacht, weshalb wir wieder nur zu viert waren.

Jack in the box (Fate/Hollow Ataraxia)

Jack in the box (Fate/Hollow Ataraxia)

Bei den Händlern selbst haben wir fast nichts gekauft. Man kann ja heutzutage nicht mehr wissen, ob man auf Cons Originalware oder Bootlegs bekommt und von Händlern, denen ich 100% vertraue war auch nur einer da. Bei diesem kauften wir dann zumindest einen Doujin. Die Auswahl war dieses Mal aber auch nicht so schön, wie auf der Chisaiicon. Der ganze gute Kram ging wohl schon am Freitag weg, dafür hab ich diesmal ordentlich Geld gespart.

Was läuft eigentlich gerade im Festsaal?

Das fragten wir uns, nachdem wir noch ein wenig die Händler beschauten und den Außenbereich erkundeten. Der Festsaal selbst war sehr gut gefüllt, während Kira Kira Hikaru ein One Piece Stück zum Besten gab. Wir hatten das Glück, auf der Empore direkt vor den Lautsprechern noch Plätze zu finden und es war so verdammt gemütlich, dass uns auch die Lautsprecher und die zu laute Musik nicht von einem Nickerchen abhielten. Es ist keine echte Con, wenn man nicht mindestens ein einziges Mal erschöpft irgendwo einschläft!

Nach dem Stück mussten wir aber leider den Saal räumen, denn jener musste für den Auftritt von Kaori Oda vorbereitet werden.

Warten auf Kaori

Während der Saal also vorbereitet wurde, saßen wir wieder draußen und warteten bei einer Bratwurst. Eine halbe Stunde vor dem Auftritt dann ließen die Mädchen Nico und mich alleine, um schon mal vor der Tür zu kampieren und auch ja einen Platz ganz vorne zu bekommen.

Nico versuchte währenddessen zwei japanische K-ON! Cosplayerinnen auf Deutschlandreise aufzureißen, was allerdings an der Sprachbarriere scheiterte. alex tauchte daraufhin auch wieder auf und zu dritt machten wir uns auf, endlich wieder die ganze Gruppe vor dem Festsaal zu vereinigen.

Die Türen gehen auf!

Nur leider nicht die Tür, vor der wir gewartet haben. Dennoch konnten wir uns relativ schnell reinquetschen und erhaschten einen Platz direkt an der Absperrung ganz vorne.

Ich muss zugeben, dass das zum einen mein erstes Konzert überhaupt war, ich Kaori Oda vorher nicht kannte und auch keine wirkliche Ahnung von den Moves mit den Leuchtstäbchen hatte, die bei japanischen Konzerten brauch sind. Dennoch fand ich das Konzert toll und man kann es sich sogar hier nochmal anschauen. Wir stehen beim Luftballon links!

Nach dem Warten ist vor dem Warten

Zumindest ein letztes Mal auf der Con, denn nachdem ich mit einem olympiareifen Sprint einen Top-Platz in der Signierstunden-Schlange für uns erreichte, gaben meine Füße endgültig nach und ich setzte mich erstmal hin. Einige in der Schlange schienen nur darauf gewartet zu haben, denn kurz darauf saßen schon mehrere auf den Boden und warteten auf Einlass zur Signierstunde.

Ich habe mir mangels anderer Gegenstände meine Handyhülle signieren lassen, meine Freundin Kaoris Album Colors. Die Preise waren sehr interessant, so kostete ein Album mit 20€ sogar mehr als ein T-Shirt mit 15€.

Das war die Connichi

Zumindest für uns. Nico und alex blieben noch bis zum Sonntag da, während es für uns schon nach Hause ging. Kurz nach der Ankunft waren wir auch schon eingeschlafen, da es wirklich ein sehr anstrengender Tag war, sowohl für uns als auch für unsere Füße.

Für mich war das eine sehr schöne erste Connichi und wenn sich Zeit und Geld finden werde ich nächste Jahr hoffentlich länger als nur einen Tag lang anwesend sein. Vielleicht schreibt Nico ja noch über das Ende vom Samstag und vom Sonntag. Bis dahin bedanke ich mich aber bereits fürs Lesen! (Stellt euch hier irgendein Schlusswort vor, ich bin sehr schlecht in sowas!)

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